Leseprobe Marlies Lüer - Leyla in den Fängen des Dunklen Prinzen

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Eine kurze Kurzgeschichte, Isabell Schmitt-Egner gewidmet, denn der TITEL stammt von ihr! Sie mutmaßte, würde sie jemals eine solche Geschichte schreiben müssen (und nichts läge ihr ferner), wäre es die schnulzigste Schnulze seit Christi Geburt.

 

 

Nun, das hat mich inspiriert! Und die Isabell überrascht.


© Marlies Lüer, Silberfeder, November 2015
www.Silberworte.de

 

Ich bin Leyla, eine Prinzessin. Diener legen sich mir zu Füßen, damit mein Fuß nicht an einen Stein stößt. Nur die feinsten Speisen dürfen den Weg über meine rosige Zunge nehmen. Nur die edelsten Getränke fließen meine Kehle hinab und stillen meinen Durst. Jeden Morgen bade ich in Eselsmilch, meine Haare werden mit Rosenwasser gewaschen. Vierundvierzig Männer und Frauen warten täglich darauf, dass ich Musik zu wünschen höre. Zu meiner Erbauung werden Raubtiere in Käfigen gehalten und Singvögel fliegen durch den Palast. Hundert Leibwächter riskieren jeden Tag ihr Leben für mich, jeder Einzelne sieht es als sein höchstes Glück an, für mich sterben zu dürfen.


Mein Haar ist rabenschwarz und glänzt; der Perlenschmuck in meinen hochgesteckten Zöpfen wiegt schwer. Zwanzig Weberinnen und Näherinnen arbeiten Tag und Nacht, damit mein vollkommener Körper mit den erlesensten Stoffen bekleidet wird.


Ich habe alles.


Ich selbst bin nichts.


Eine Prinzessin ist das wertvollste Handelsgut ihres Vaters. Seit jeher werden die Traditionen hoch und heilig gehalten. Die Macht meines Herrschers, dessen Lenden sich einst in den Schoß meiner Mutter ergossen, ist grenzenlos. Seine Gier nach Schönheit ebenfalls. Tausend Kurtisanen fristen ihr Dasein in den Hallen der Frauen. Die wenigsten von ihnen werden in den Jahren ihrer größten Reizfülle mehr als einmal zum Herrscher vorgelassen. Nur die Ehefrau darf ihm Kinder gebären. Wird eine Kurtisane schwanger, jagt man sie fort. Will sie nicht gehen, weil sie keine Familie hat, die sie aufnehmen würde, so wird sie getötet. Es gibt keine alten Frauen in diesen Hallen.

Frauen haben in diesem Reich keine Rechte. Ich bin eine Frau. Meine geliebten Schwestern sind Frauen. Heute ist unser siebzehnter Geburtstag. Wir dürfen zur Feier des Tages vor unserem Vater tanzen, die zarten Hüften schwingen, unsere biegsamen Körper im Takt der Musik wiegen. All unsere weiblichen Reize haben heute Nacht die Ehre, seine Gäste zu unterhalten.

 

Ich fiebere diesem Abend entgegen. Endlich dürfen wir unsere Mutter wiedersehen.

Die Monde über Taloriah sind aufgegangen. Fackeln werden entzündet. Die Dienerinnen kommen und hüllen mich in durchsichtige Seidentücher. Zimbeln werden an meinen Fingern befestigt, goldene Münzkettchen werden jeden meiner Schritte mit dem Klang des Reichtums untermalen. Meine Hüften und Brüste werden mit kostbaren Ölen eingerieben, in denen Goldpartikel schweben. Über meinem Bauchnabel wird eine Nadel durch meine Haut gestoßen. An ihrer Spitze prunkt ein Diamant. Der Schmerz ist groß, doch ich lasse mir nichts anmerken. Mein königliches Blut tropft in eine Phiole, ebenfalls ein kostbares Handelsgut, dem Heilkräfte zugeschrieben werden. Die Wunde wird nun mit einer scharfen Substanz betupft, die das Bluten unterbindet. Rona, meine Erste Dienerin, tropft mir die Essenz einer nachtschwarzen Blüte in beide Augen, damit die Pupillen groß und geheimnisvoll sind und das Weiß meiner Augen so rein und klar wie frisch gefallener Schnee.

 

Dann ist es soweit. Unter Flötenklängen werden meine Schwestern und ich durch den Palast zur Festhalle geführt. Selbst innerhalb der Mauern sind wir ständig von einer Truppe Leibwächter umgeben. Kurz bevor wir unser Ziel erreichen, stoßen wir auf eine weitere Prozession. Mutter! Sie strahlt über das ganze Gesicht, und wir, die wir einst ihrem Schoß entsprangen, neigen in Ehrfurcht und Liebe unser Haupt vor ihr. Erst nach den Feierlichkeiten werden wir miteinander sprechen dürfen. So will es das Palastgesetz.

 

Als wir Schwestern uns schließlich vor dem Herrscher und seinen Gästen verneigen, schlägt uns wohlwollendes Murmeln entgegen von Seiten der alten Männer: Würdenträger, Generäle, Kriegspriester und hohe Beamte. Die jungen Männer aber, und die, die ihre Jugend längst hinter sich gelassen haben, aber noch im Vollbesitz ihrer Kräfte und Leidenschaften sind, diesen entfährt ein Ah und Oh und ihre Augen wandern gierig über unsere makellosen Körper. Unserem Vater zur Rechten sitzt ein Prinz. Er hat Pockennarben, die sein voller Bart nicht verbergen kann und seine Nase ist so spitz und scharf gebogen wie die eines Raubvogels. Doch er verkörpert das, was Taloriahs Herrscher begehrt: Einen Zugang zum Meer, das Tor zur Welt. Ich weiß, dass heute Abend seine Wahl auf eine von uns Schwestern fallen wird. Wir werden verhökert. Königliche Fleischbeschau im Mondlicht. Tausche Tochter gegen freie Passage. In einem Jahr wird die Hochzeit sein, unter den zwei Monden, die nur einmal für drei Wochen im Lauf des Jahres sich als Paar am Sternenhimmel zeigen. Die einzige Zeit für königliche Eheversprechen.

 

Und so winden wir uns im Takt der Klänge von Flöten, Trommeln und Zupfinstrumenten. Unsere Füße stampfen wild und leidenschaftlich auf dem Rosenblütenteppich umher. Nach und nach fallen die Schleier, die unser unberührtes Fleisch eher zur Schau stellen, als sie verbergen. Ich biege meinen Rücken zurück, bis meine Fingerspitzen die ungewaschenen Füße des Dunklen Prinzen berühren. Ein Duft steigt auf, zwischen meinen zarten und doch so herrlich runden Brüsten entsteht er kraft meines Willens, kraft meiner mir eigenen Magie. Mutters Erbe an die Töchter, die jeweils im Abstand von zwei Minuten das Licht dieser Welt erblickten. Er steigt auf und ich blicke dem Mann in die Augen. Unsere Blicke verschmelzen und ich lasse meine Hüften lustvoll beben. Auf dem Höhepunkt seines erwachenden Interesses unterbreche ich die Verbindung. Der Tanz geht weiter. Meine Schwestern und ich verströmen unsere Anmut, unsere Jugend für grausame Männer, für die es nichts Wichtigeres gibt als Reichtum, Ehre, Rache, Macht, Kampf … So ist die Tradition. Schwache Männer werden zu Sklaven und niederen Arbeitern gemacht. Gegen die Tradition ist kein Kraut gewachsen, sagt unsere Lehrerin immer, die uns in allen Frauenkünsten unterweist. Auch in der Kunst der körperlichen Liebe. Für diese Unterrichtsstunden gibt es Lustknaben, extra für uns Prinzessinnen auserwählt. Handverlesen. Sie gelten als nicht-existent, sind völlig rechtlos, damit unsere königliche Jungfräulichkeit den Schein der Unberührtheit wahren kann.

 

Applaus ertönt. Die Männer johlen und machen anzügliche Bemerkungen. Unsere Pflicht ist es nun, zu erröten, unsere Augen niederzuschlagen und uns vor unserem Vater zu Boden zu werfen. Erst, wenn er uns mit dem Stab der Herrscher, der mit den kostbarsten Edelsteinen übersät ist, an der Wirbelsäule berührt, dürfen wir uns erheben und den Saal verlassen. Ich gehe ein großes Wagnis ein, indem ich beim Hinausgehen einen Blick zurückwerfe, die Augen des Dunklen Prinzen suche. Er starrt mich an, sein Gesicht zeigt keine Regung. Doch ich weiß, dass ich ihn betört habe.

 

Mutter erwartet uns im Nebenraum. Den Rest der Nacht dürfen wir miteinander verbringen. Sie weint, als sie uns in ihre Arme schließt. Auch wir weinen und wollen ihre Hände nicht mehr loslassen, wollen unsere Augen nicht von ihrem mütterlichen Gesicht abwenden. Die Stunden vergehen viel zu schnell. Jammernd lösen wir uns von ihr, werden von den Leibwächtern in unsere Kemenaten gebracht. Sie haben nicht gesehen, was von der Hand unserer Mutter in unsere Hände wanderte.

 

Einige Tage später werden wir überrascht. Unser Herrscher gewährt uns ein Geschenk. Wir dürfen die Palastmauern verlassen! Nur zwölf Leibwächter begleiten uns auf den Basar. Drei gehen vorweg und verjagen das niedere Volk. Ihre Peitschen prügeln alle, die nicht schnell genug sind, der Sänfte auszuweichen. Selbstverständlich dürfen unsere zarten Füße den Boden nicht berühren, wir dürfen uns dem Volk nicht zeigen. Verschleiert deuten wir auf die Dinge, die wir begehren. Zwei Diener, jeder an einer Seite der Sänfte postiert, holen uns Kämme, Spiegel, Obst, Federn und, nein, dies nicht, obwohl ich es am meisten begehre … sie holen uns keine Bücher, keine Tinte, kein Papier. Die Mädchen und Frauen Taloriahs dürfen nicht lernen. Weder das Schreiben, noch das Lesen. Wir sind nicht mehr als hochgezüchtetes Vieh, wir verkörpern Fruchtbarkeit und Reichtum, wenn wir Glück haben, auch Schönheit. Wir werden gleichermaßen missachtet und begehrt.

 

Der Himmel über der Stadt ist von einem wunderbaren Blau. Vögel ziehen kreischend über die Dächer und lassen sich auf den Melora-Bäumen nieder, nektartrinkend. Umso verwunderlicher ist das Grollen, das nun ertönt. Die Bewohner schauen verstohlen umher. Ich sehe die erwachende Angst in ihren Augen. Dann geht alles ganz schnell. Kriegspferde! Unsere Leibwächter werden vor unseren Augen niedergemetzelt. Verrat! Die Tür der Sänfte wird aufgerissen. Grobe Hände packen mich und zerren mich von meinen Schwestern fort. Ich werde auf ein Pferd gehoben. Ein Mann nimmt mich zu sich und prescht davon. Sein muskelbepackter Arm ist meine einzige Sicherheit. Als einziger reitet er kein Kriegsross, sondern ein Windpferd. Bald schon vergrößert sich der Abstand zwischen ihm und seinen Gefährten. Ich sah, dass die Männer wie einfache Räuber gekleidet sind, aber ich erkenne mit sicherem Instinkt, dass sie Elitereiter sind. Kein gewöhnlicher Räuber würde es wagen, ein Kleinod des Herrschers von Taloriah zu rauben. Die Strafe ist zu furchtbar!

 

Der Ritt ist hart. Mein Körper schmerzt und will schreien. Aber der Schmerz meines Herzens, meiner Seele, übertrifft alles. Sind meine geliebten Schwestern unversehrt? Ich weiß es nicht. Werde ich je meine verehrte Mutter wiedersehen, die Spenderin meines Lebens, die die Hoffnung der taloriahnischen Frauen ist?

 

Die Nacht bricht schon herein. Ich kann das Rauschen des Meeres hören. Mir ist bitterkalt. Windpferde haben ihren Namen nicht von ungefähr. Als wir das Tor zur Festung durchquert haben, eilen Diener herbei und nehmen mich entgegen. Das Raubgut zittert erbärmlich und will nur noch ins Warme. Nie zuvor in meinem Leben habe ich so gefroren, nie zuvor war ich hungrig. Ich werde in einen Raum getragen, der Ohnmacht nahe. Nun höre ich Frauenstimmen, sie zwitschern und raunen. Ich kann kein Wort verstehen. Sie müssen von jenseits des Meeres sein, denn dort sprechen die Völker eine andere Sprache als wir. Weiche Hände streicheln mein Gesicht, meine Beine. Es werden heiße, feuchte Handtücher auf meine Stirn gelegt. Meine Füße reiben sie mit einem Öl ein, das meine Haut warm und rot werden lässt. Sie geben mir eine heiße Brühe zu trinken. Ich erkenne den subtilen Geruch von Bajatha-Kraut, ein Stärkungsmittel, das böse Fiebergeister abwehrt. Gierig trinke ich die Schale leer.

 

Am nächsten Tag erlange ich meine Kraft zurück. Nach wie vor bin ich in diesem Raum eingesperrt mit all den Dienerinnen. Eine ist unter ihnen, die die Hochsprache des Landes spricht, die in allen Provinzen Taloriahs verstanden wird. Von ihr weiß ich, dass ich mich in der Festung des Dunklen Prinzen befinde. Sie versucht mich zu trösten. Doch das ist nicht nötig.


Ich bin genau dort, wo ich sein muss.

In der Nacht werde ich zum Herrscher der Festung gebracht. Der Dunkle Prinz sitzt breitbeinig in einem Lederstuhl. Luxus scheint ihm fremd zu sein. Er grinst mich frech an. Seine Augen und seine lockigen Haare sind schwarz. Sein Bart ist schwarz. Ebenso seine Fingernägel und einige Zähne. Er widert mich an. Sein Raubtiergestank beleidigt meine Nase, obwohl ich in drei Metern Entfernung vor ihm stehe. Mit Stolz in den Augen, wohl wissend, dass es ihm Vergnügen bereiten würde, diesen Stolz zu brechen. Ich muss meine ganze Beherrschung aufwenden, um nicht auf das Bett zu starren, das ich aus den Augenwinkeln sehen kann. Dort wird die entscheidende Schlacht geschlagen werden.

 

Er erhebt sich aus dem Stuhl. Großspurig erklärt er mir, dass ich nun sein Besitz sei, während er sich nähert. Warum ein Jahr bis zur Hochzeit warten? Bis dahin könnte ich ihm längst einen Sohn geboren haben. Möglicherweise auch drei, so wie meine Schwestern und ich auch drei sind. Er packt mich am Nacken und küsst mich grob. Sein Speichel schmeckt auf meiner Zunge nach saurer Fäule. Mit all meiner Willenskraft erzeuge ich den betörenden Duft und lasse ihn zwischen meinen bebenden Brüsten aufsteigen. Sofort reagiert sein Unterbewusstsein. Sein Griff lockert sich, er tut mir nicht länger weh. Ich schiebe ihn ein wenig von mir fort und lasse meine Hüften sanfte Kreise schwingen. Mein Fuß klopft einen erregenden Rhythmus. Ich drehe mich im Kreis, öffne ein wenig die Stoffbahnen, die meine Brüste verdecken. Ich tanze. Sein Interesse erwacht. Speichel tropft aus seinem Mundwinkel. Die Augen bekommen einen harten, gierigen Glanz. Ich löse mein Haar und lasse den Perlenschmuck achtlos auf den Boden fallen. Alles fällt, bis auf eine rote Perle, die ich unauffällig unter meinen Fingernagel schiebe.

 

Der Dunkle Prinz kann nicht länger warten. Er packt mich, wirft mich auf das Bett, nestelt an seiner Hose herum. Angesichts seines besten Freundes muss ich mich zusammenreißen, um nicht aufzulachen, was mein sicherer Tod gewesen wäre. Da sind die Lustknaben in Vaters Palast doch wesentlich besser bestückt. Ich schlage mir die Hände vors Gesicht, gaukele ihm vor, mich vor seiner Männerpracht zu fürchten. Hinter meinen Handflächen aber verbirgt sich Schadenfreude. Er ist simpel genug, um zu glauben, dass ich beeindruckt bin vom Anblick seines Gemächts. Fast tut er mir leid, für das, was ich ihm gleich antun werde. Er streicht mit seinen breiten, schwieligen Händen über meine Brüste und nimmt so noch mehr von dem Pheromon auf. Verzückt packt er meine Hüften und zieht mich zu sich heran. Er kann nicht länger warten, stößt in mich hinein, wieder und immer wieder. Ich keuche auf, denn es tut weh, ich bin so trocken vor lauter Abscheu. Er glaubt, ich wäre erregt. Alle Vorsicht lässt er fahren und gibt sich eifrig meiner Eroberung hin. Als er fast den Höhepunkt seiner Lust erreicht hat, zerkratze ich ihm mit meinen langen, harten Fingernägeln unter vorgetäuschtem Luststöhnen den Rücken. Rote Streifen zieren seine Haut. Blut fließt und mischt sich mit den Inhalt der roten Perle. Ich reibe das Zauber-Gift in die Wunden, in dem Moment, wo er seinen Samen in meinen Schoß ergießt. Erschöpft lässt er sich auf mich fallen, die Augen geschlossen. Dann rutscht er seitlich von mir herunter und blickt mich an. Seine Pupillen vergrößern sich etwas. Der Blick ist staunend, fragend. Er spürt es schon. Die Magie der roten Perle bindet ihn unwiderruflich an mich. Fortan ist er meinem Willen unterworfen. Jetzt, wo der Zauber meiner Mutter am stärksten wirkt, kann ich im Geist mit ihr Verbindung aufnehmen. Ich preise ihre Klugheit und ihren Mut, die Diener zu bestechen, damit sie den Ausflug der Prinzessinnen verraten. Ich erfahre, dass meine Schwestern unversehrt sind. Erleichtert und dankbar wende ich mich wieder dem Mann zu, der nackt und hilflos neben mir liegt. Mein Geist wirft seine Fänge aus, ich mache mich in seinem Hirn und seinem Herzen breit. Dann kommt der Moment, wo er begreift. Ich sehe, wie sein Stolz zu Staub wird. Doch ein gebrochener Mann ist für meine Zwecke nutzlos. Stunde um Stunde forme ich seinen Charakter um. Schweiß rinnt über meine Schläfen, meine Wirbelsäule. Als die Kraft mich verlässt, ist das Werk getan. Friedlich schlafen wir nebeneinander. Irgendwie finden im Schlaf unsere Hände zueinander. Beide suchen wir nach Halt.

 

Am nächsten Tag befehle ich ihm, noch vor dem Winter den Palast meines Vaters anzugreifen, aber alle Frauen zu verschonen. Ich pflanze ihm ein Bild von sich selbst ein: Ein Herrscher, mit Macht über alle Provinzen und Meere, gleichermaßen geliebt wie gefürchtet. Ein Erneuerer, der, der mit alten Traditionen bricht und dennoch nicht von den Göttern zermalmt wird. Unter seiner Herrschaft werden Frauen lernen dürfen. Frauen werden nicht länger gegen ihren Willen verheiratet. Frauen dürfen die alte Magie ohne Strafe ausüben. Frauen werden dieselben Rechte wie die Männer haben.


Ich bin Leyla. Der Dunkle Prinz ist in meinen Fängen. 

 

 

Ich habe ihr Buch "Miras Welt" gelesen.

(die Leseprobe gehört nicht dazu)

Meine Rezension

und

Herz-Post!

(mit einem Klick auf das Bild)

 

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