Herz-Post: Beatrice Hiu

 

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Kysano I

 

Erde, Licht und Dunkel

 

 

von

 

Beatrice Hiu

 

 

 

 

Kysano ist wirklich Fantasy vom Feinsten. Diese Welt und die Illusionen der anderen Welten sind eine beeindruckende Idee, die ich durchaus heimlich weitergedacht habe. Die Charaktere rufen gekonnt Sympathie oder Antipathie ab. Trotzdem lässt sich nichts so wirklich einteilen. Wer ist nun Freund und wer Feind? Die Autorin hat mit der Geschichte ein ausgeklügeltes Verwirrspiel erstellt, das höchstens Spekulationen zulässt. Es gibt auch keine Klassiker wie böse Zwerge und gute Feen. Darin unterscheidet sich der Roman grundlegend von anderen dieser Art. Ein Umstand, den ich als wohltuend empfand. 


Leeza, die Hauptakteurin, trifft auf Magier, die sie ihrer Bestimmung zuführen. Ob sie will oder nicht. Damit fängt die Handlung aber erst an, denn jede Figur scheint eigene Pläne zu haben und somit sind ungewöhnliche Probleme nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Anstatt dass sich der Nebel lichtet, verdichtet er sich immer mehr und bringt Rätsel um Rätsel hervor.


Dieses Buch schafft genau das, was mir gefällt. Ich will einerseits nach jeder Seite wissen, wie es weitergeht und ich habe andererseits keine Ahnung, wer welches Spiel treibt. Die Autorin versteht es, die Neugier anzustacheln, und lässt den Leser am Schluss mit einem üblen Cliffhanger zurück. Das war klasse, denn ich musste mir sofort Kysano II holen.

 

 

 

 

Kysano II

 

Geheimnisse und Illusionen

 

 

von 

 

Beatrice Hiu

 

 

 

Grundsätzlich bin ich Mehrteilern eher abgeneigt, weil sie öfters nicht so gut sind, wie Teil eins. Aber nach Kysano I wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht, und wurde nicht enttäuscht. Auch der zweite Teil hat die Spannung absolut gehalten. Wie im ersten ging das Verwirrspiel nicht nur weiter, sondern es verdichtete sich noch. Dabei wurde gekämpft und es gab Tote, aber ohne blutiges Gemetzel. Das hat mir gut gefallen, da sich die Autorin auf die Geschichte und deren Verstrickungen konzentriert hat.


Leeza findet eine Freundin und beide ergeben sich in ihre Bestimmung. Da die jungen Damen erst siebzehn sind, ergehen sie sich in passenden Kabeleien. Damit erschuf die Autorin eine Welt in der Welt. Um die Mädchen herum wirken die Magier, wobei scheinbar jeden den anderen manipuliert. Was ist echt und was nicht? Als Leserin konnte ich das auch im zweiten Teil unmöglich herausfinden. Und jetzt werde ich entgegen meinen Gewohnheiten auf Teil III warten, weil ich wissen will, wie die Geschichte endet.


Die Bücher von Beatrice Hiu sind einfach anders. Ich mag das sehr.